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Wissenswertes:

Pflegegeld bei häuslicher Pflege (monatlich)

Pflegegrad I          EURO     0,00   aber EURO 131,00 Entlastungsbetrag
Pflegegrad II         EURO 347,00   plus EURO 131,00  Entlastungsbetrag
Pflegegrad III        EURO 599,00   plus EURO 131,00  Entlastungsbetrag
Pflegegrad IV        EURO 800,00   plus EURO 131,00  Entlastungsbetrag
Pflegegrad V         EURO 990,00   plus EURO 131,00  Entlastungsbetrag

Pflegesachleistungen (monatlich), ab 01.01.2025

Pflegegrad I          EURO       0,00  
Pflegegrad II         EURO    796,00
Pflegegrad III        EURO 1.497,00   
Pflegegrad IV        EURO 1.859,00
Pflegegrad V         EURO 2.299,00   

Tagespflege

Pflegegrad I          EURO        0,00  
Pflegegrad II         EURO    721,00
Pflegegrad III        EURO 1.357,00   
Pflegegrad IV        EURO 1.685,00
Pflegegrad V         EURO 2.086,00   

Pflegehilfsmittel / pro Monat

Pflegegrad I          EURO 42,00  
Pflegegrad II         EURO 42,00
Pflegegrad III        EURO 42,00   
Pflegegrad IV        EURO 42,00
Pflegegrad V         EURO 42,00   

Wohnraumanpassung (nach Maßnahme)

Pflegegrad I          EURO 4.000,00  

Pflegegrad II         EURO 4.000,00

Pflegegrad III        EURO 4.000,00   

Pflegegrad IV        EURO 4.000,00

Pflegegrad V         EURO 4.000,00   

Hausnotruf (monatlich)

Pflegegrad I          EURO 25,50
Pflegegrad II         EURO 25,50
Pflegegrad III        EURO 25,50   
Pflegegrad IV        EURO 25,50
Pflegegrad V         EURO 25,50   

Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege betragen jährlich Euro 3.539,00
 
Ab 2026 kann die Kostenerstattung für Verhinderungspflege nur noch für das laufende und das vorherige Kalenderjahr beantragt werden.

Wer 2026 Verhinderungspflege in Anspruch nimmt, kann die Erstattung also bis spätestens 31. Dezember 2027 einreichen.

Bisher war dies bis zu vier Jahre rückwirkend möglich.
Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 oder 5, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, müssen die Beratungseinsätze künftig nur noch zweimal im Jahr nachweisen – bisher waren vier Pflichttermine vorgeschrieben. Die Beratung kann jedoch bei Bedarf weiterhin kostenlos viermal jährlich in Anspruch genommen werden.

Länger Pflegegeld während Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalten
Das Pflegegeld wird nun bis zu acht Wochen weitergezahlt, wenn Pflegebedürftige ins Krankenhaus oder in eine Reha müssen. Auch die Beiträge zur Rentenversicherung der Pflegeperson werden während dieses Zeitraums übernommen. Bisher wurde das Pflegegeld und die Beiträge zur Rentenversicherung nur bis zu 28 Tage weitergezahlt. 


Ab Pflegegrad II können neben dem Entlastungsbetrag bis zu 40 %  der ungenutzten Pflegesachleistungen für Unterstützungen im Alltag in Anspruch genommen werden (Umwidmungsanspruch). Somit erhöht sich das Budget des Entlastungsbetrages entsprechend.

Kosten der Unterstützung sind steuerlich mit 20%, bis maximal

EUR 4.000,00 als haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich ansetzbar.

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